Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Hervorgehoben unter: Klassiker neu interpretiert

Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit Rinderrouladen zu zubereiten. Der Duft von langsam gekochtem Fleisch, gepaart mit einer cremigen Rahmsoße, ist einfach unvergleichlich. Diese hausgemachten Rinderrouladen sind nicht nur ein Klassiker der deutschen Küche, sondern auch perfekt für Feste und Familientreffen. Der Trick liegt darin, die Rinderrouladen langsam zu garen, wodurch das Fleisch zart und aromatisch wird. Lass uns gemeinsam in die Welt der traditionellen Küche eintauchen und dieses herzhafte Gericht genießen!

Nadine Köhler

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Nadine Köhler

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T09:17:35.163Z

Ich erinnere mich an die ersten Versuche, Rinderrouladen zuzubereiten. Es war eine Herausforderung, die richtige Balance zwischen Gewürzen und Kochzeit zu finden. Nach mehreren Versuchen habe ich endlich die richtige Technik entdeckt: Das langsame Garen gibt dem Fleisch die Zeit, die Aromen aufzunehmen und es zart zu machen.

Ein besonderer Tipp ist, die Rinderrouladen vor dem Servieren einige Minuten ruhen zu lassen. Dadurch verteilen sich die Säfte optimal und das Fleisch bleibt saftig. Kombiniert mit meiner cremigen Rahmsoße wird jede Portion zu einem Erlebnis, das man nicht vergisst.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Herzhaftes, zartes Fleisch, das auf der Zunge zergeht
  • Ein Rezept voller traditioneller Aromen, das Erinnerungen weckt
  • Ideal für gesellige Abende mit Freunden und Familie

Die perfekte Füllung

Die Füllung ist das Herzstück deiner Rinderrouladen. Durch die Kombination aus Speck, Zwiebeln, Karotten und Essiggurken entsteht ein harmonisches Geschmacksprofil. Achte darauf, den Speck in dünne Stücke zu schneiden, damit er gleichmäßig beim Braten knusprig wird und seinen köstlichen Fettgeschmack abgibt. Jede Zutat hat ihre Rolle: Die Essiggurken bringen Säure ein, die die Reichhaltigkeit des Fleisches ausgleicht und ein aufregendes Geschmackscontrast schafft.

Wenn du eine zusätzliche Geschmacksdimension hinzufügen möchtest, kannst du auch etwas geriebenen Käse oder frische Kräuter wie Petersilie zur Füllung geben. Denke daran, die Füllung gut zu verteilen, aber nicht zu überladen, damit die Rinderrouladen beim Rollen nicht aufplatzen und die Füllung herausfällt.

Garen und die richtige Temperatur

Das langsame Garen ist entscheidend für das zarte Ergebnis deiner Rinderrouladen. Achte darauf, die Hitze nach dem Anbraten zu reduzieren, sodass die Brühe nur leicht köchelt. Ideal ist eine Temperatur von etwa 80 bis 90 Grad Celsius, damit das Fleisch nicht übergart und trocken wird. Die langen Garzeiten sind wichtig, um das Bindegewebe im Fleisch aufzuweichen, sodass die Rinderrouladen besonders zart werden.

Sollte die Brühe während des Garens zu stark einkochen, kannst du etwas Wasser oder Brühe nachgießen. Überprüfe regelmäßig den Garzustand der Rinderrouladen: Sie sind fertig, wenn sie sich mit einer Gabel leicht zerteilen lassen. So vermeidest du, dass sie zu trocken werden.

Die Rahmsoße verfeinern

Die Rahmsoße ist ein wichtiger Begleiter zu deinen Rinderrouladen und sollte nicht unterschätzt werden. Verwende frische Sahne für einen vollmundigen Geschmack und füge das Mehl ordentlich ein, um eine glatte Konsistenz zu erreichen. Wenn du Klümpchen vermeiden möchtest, kannst du das Mehl vorher in ein wenig kalter Brühe anrühren, bevor du es in den Topf gibst.

Du kannst die Rahmsoße auch mit anderen Kräutern, wie z.B. Rosmarin oder Lorbeerblättern, verfeinern, um einen zusätzlichen aromatischen Geschmack zu erzielen. Lass die Soße nach dem Hinzufügen der Sahne einige Minuten bei niedriger Hitze kochen, bis sie eindickt und eine samtige Textur erreicht.

Zutaten

Hier sind die Zutaten, die du für die Rinderrouladen benötigst:

Zutaten für Rinderrouladen

  • 4 Rinderrouladen
  • 4 Scheiben Speck
  • 2 Essiggurken
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2 Esslöffel Senf
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Zutaten für die Rahmsoße

  • 500 ml Rinderbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 1 Teelöffel Thymian
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Stelle sicher, dass du alle Zutaten frisch und bereit hast, bevor du beginnst.

Zubereitung

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung der Rinderrouladen:

Füllung vorbereiten

Die Zwiebel und die Karotte fein hacken. Die Essiggurken in kleine Stücke schneiden. Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Speck, Zwiebel, Karotte und Essiggurken belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Rinderrouladen rollen

Die Rinderrouladen vorsichtig aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Anbraten

In einem großen Topf Öl erhitzen und die Rinderrouladen rundherum anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Garen

Die Rinderbruhe hinzugießen, zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren. Mit einem Deckel abdecken und etwa 2 Stunden lang köcheln lassen.

Rahmsoße zubereiten

Nach dem Garen die Rinderrouladen aus dem Topf nehmen und warm halten. Die Brühe durch ein Sieb gießen, das Mehl einrühren und die Sahne hinzufügen. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und kurz aufkochen lassen.

Servieren

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten und mit der Rahmsoße übergießen. Serviere sie mit Beilagen wie Kartoffeln oder Rotkohl.

Genieße deine selbstgemachten Rinderrouladen zusammen mit einer schönen Beilage!

Sekundäres Bild

Profi-Tipps

  • Für mehr Geschmack kannst du die Rinderrouladen einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank durchziehen lassen. Dadurch entwickelt sich das Aroma noch intensiver.

Tipps zur Aufbewahrung

Solltest du Rinderrouladen übrig haben, kannst du sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren. Es ist eine großartige Möglichkeit, um die Aromen weiter reifen zu lassen. Einfach wieder aufwärmen – stelle sicher, dass das Fleisch und die Rahmsoße gleichmäßig erhitzt werden.

Für eine längere Haltbarkeit kannst du die Rinderrouladen auch einfrieren. Wickel jede Rinderroulade einzeln in Frischhaltefolie und dann in ein geeignetes Gefrierbehältnis. So bleiben sie bis zu drei Monate frisch. Zum Auftauen am besten über Nacht im Kühlschrank lassen, bevor du sie erneut erwärmst.

Beilagen und Serviervorschläge

Die perfekten Beilagen für Rinderrouladen sind meist deftig und rustikal. Klassische Varianten sind Kartoffeln, sei es als Kartoffelpüree oder Bratkartoffeln, und Rotkohl. Beide Beilagen harmonieren bestens mit der reichhaltigen Rahmsoße und runden das Gericht ab.

Du kannst auch saisonale Gemüsebeilagen wie gedünstetes Wurzelgemüse oder ein frisches Kartoffelsalat zubereiten. Für eine leichtere Variante eignen sich auch grüner Salat oder blanchiertes Gemüse, das den Unterschied ausmacht und die Schwere des Hauptgerichts auflockert.

Variationen der Rinderroulade

Wenn du gerne experimentierst, probiere verschiedene Füllungen aus. Für eine mediterrane Variante, verwende Feta-Käse, Oliven und getrocknete Tomaten. Diese Kombination bringt eine erfrischende Note und sorgt für einen aufregenden Twist auf dem traditionellen Rezept.

Für eine vegetarische Option kannst du dünn geschnittenes Gemüse, wie Zucchini und Auberginen, mit Kräutern als Füllung verwenden. Beachte, dass du in diesem Fall die Garzeit anpassen musst, da Gemüse schneller gart als Fleisch.

Fragen zu Rezepten

→ Kann ich die Rinderrouladen auch vegetarisch zubereiten?

Ja, du kannst Gemüse und Tofu als Füllung verwenden, um eine vegetarische Variante zu kreieren.

→ Wie lange kann ich die Rinderrouladen aufbewahren?

Gekochte Rinderrouladen können bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

→ Welche Beilagen empfehlen sich dazu?

Typische Beilagen sind Kartoffelpüree, Rotkohl oder Spätzle.

→ Kann ich die Röhren im Voraus machen?

Ja, die Rinderrouladen lassen sich hervorragend im Voraus zubereiten und schmecken am nächsten Tag oft noch besser.

Hausmannskost Rinderrouladen mit Rahmsoße

Ich liebe es, in der kalten Jahreszeit Rinderrouladen zu zubereiten. Der Duft von langsam gekochtem Fleisch, gepaart mit einer cremigen Rahmsoße, ist einfach unvergleichlich. Diese hausgemachten Rinderrouladen sind nicht nur ein Klassiker der deutschen Küche, sondern auch perfekt für Feste und Familientreffen. Der Trick liegt darin, die Rinderrouladen langsam zu garen, wodurch das Fleisch zart und aromatisch wird. Lass uns gemeinsam in die Welt der traditionellen Küche eintauchen und dieses herzhafte Gericht genießen!

Vorbereitungszeit20 Minuten
Kochzeit120 Minuten
Gesamtzeit140 Minuten

Erstellt von: Nadine Köhler

Rezeptart: Klassiker neu interpretiert

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene

Endmenge: 4 Portionen

Was Sie brauchen

Zutaten für Rinderrouladen

  1. 4 Rinderrouladen
  2. 4 Scheiben Speck
  3. 2 Essiggurken
  4. 1 Zwiebel
  5. 1 Karotte
  6. 2 Esslöffel Senf
  7. Salz und Pfeffer nach Geschmack
  8. Öl zum Anbraten

Zutaten für die Rahmsoße

  1. 500 ml Rinderbrühe
  2. 200 ml Sahne
  3. 1 Esslöffel Mehl
  4. 1 Teelöffel Thymian
  5. Salz und Pfeffer nach Geschmack

Anweisungen

Schritt 01

Die Zwiebel und die Karotte fein hacken. Die Essiggurken in kleine Stücke schneiden. Die Rinderrouladen auf einer Arbeitsfläche ausbreiten und mit Senf bestreichen. Mit Speck, Zwiebel, Karotte und Essiggurken belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Schritt 02

Die Rinderrouladen vorsichtig aufrollen und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixieren.

Schritt 03

In einem großen Topf Öl erhitzen und die Rinderrouladen rundherum anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben.

Schritt 04

Die Rinderbruhe hinzugießen, zum Kochen bringen und dann die Hitze reduzieren. Mit einem Deckel abdecken und etwa 2 Stunden lang köcheln lassen.

Schritt 05

Nach dem Garen die Rinderrouladen aus dem Topf nehmen und warm halten. Die Brühe durch ein Sieb gießen, das Mehl einrühren und die Sahne hinzufügen. Mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und kurz aufkochen lassen.

Schritt 06

Die Rinderrouladen auf Tellern anrichten und mit der Rahmsoße übergießen. Serviere sie mit Beilagen wie Kartoffeln oder Rotkohl.

Zusätzliche Tipps

  1. Für mehr Geschmack kannst du die Rinderrouladen einen Tag im Voraus zubereiten und im Kühlschrank durchziehen lassen. Dadurch entwickelt sich das Aroma noch intensiver.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Kalorien: 580 kcal
  • Gesamtfett: 40g
  • Gesättigte Fette: 15g
  • Cholesterin: 160mg
  • Natrium: 600mg
  • Gesamte Kohlenhydrate: 12g
  • Ballaststoffe: 2g
  • Zucker: 4g
  • Protein: 35g